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Drei greifen nach der Fränkischen Weinkrone

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In knapp fünf Wochen ist es wieder soweit! Dann wird in den aus Funk und Fernsehen bekannten Mainfrankensälen in Veitshöchheim die 62. Fränkische Weinkönigin gewählt und von der amtierenden Königin Christina Schneider gekrönt. Aktuell laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und für die Alisa Hofmann aus Sulzfeld am Main, Miriam Kirch aus Fahr und Silena Werner aus Stammheim stehen noch einige Schulungen und Seminare auf dem Programm, um eventuelle Wissenslücken zu schließen.

Den Auftakt bildete am 1. Februar die traditionelle Bewerberinnentour, bei der die drei potenziellen Nachfolgerinnen einen informativen Einblick über das fränkische Weinanbaugebiet, namhafte Weingüter und Marketing und Vertrieb erhalten sollten. Dabei war auch Weinkönigin Christina Schneider, die dem Wahltag in Veitshöchheim entgegensieht.

1. Station: Der Staatliche Hofkeller in Würzburg (bewerberinnentour2017_0003)

Los ging es für die drei Bewerberinnen um das Königinnenamt in Würzburg im Staatlichen Hofkeller. Nach einer kurzen Begrüßung in der Vintothek im Rosenbachpalais führte Marcel von den Benken, Chef des renommierten Prädikatsweinguts, die Kandidatinnen in die historischen Gewölbekeller unterhalb der ehemaligen Fürstbischöflichen Residenz. Dort erfuhren sie, dass der 1128 gegründete Hofkeller rund 120 Hektar Rebfläche, die über das gesamte Anbaugebiet verteilt ist, bewirtschaftet und in Franken das zweitgrößte Weingut ist. Abschließenden durften die drei Damen noch einen Blick auf die „Beamtenfässer“ werfen, aus dem in früheren Jahren die Beamten des Fürstbischofes den Deputatswein als Teil ihrer Besoldung erhielten. Tief beeindruckt vom ältesten Fass im Hofkeller, dem so genannten „Schwedenfass“, in dem der Fürstbischof 1540 den damaligen Jahrhundertwein vor den anrückenden Schweden versteckte, ging es weiter zur zweiten Station der Rundreise – zum MainWein Bistro der GWF.

2. Station: GWF – MainWein (bewerberinnentour 2017_0006)

Dort angekommen begrüßte Andreas Oehm, Vorstandsvorsitzender der GWF, die königliche Entourage im Bistro an der Würzburger Alten Mainbrücke. Bei einem fruchtig frischen Secco informierte Oehm über die Strukturen der GWF und berichtete, dass die Winzergemeinschaft mit rund 1370 aktiven Winzerfamilien rund 1300 Hektar Rebfläche bewirtschafte. Weitere Informationen gab zu Marketing und Absatz, die Produktlinien der GWF und den Verkaufsschlager, den „jungen frank´n“-Weinen, von den die GWF jährlich rund 1,8 Millionen Flaschen verkaufet. Zum Thema „Bocksbeutel PS“ betone Oehm, dass es insgesamt gesehen ein langer Prozess war und die GWF inzwischen komplett auf den „neuen“ Bocksbeutel umgestellt habe.

3. Station: Die Mainfrankensäle in Veitshöcheim (bewerberinnentour2017_0012/14)

Dritte Station der diesjährigen Tour waren die Mainfrankensäle in Veitshöchheim. Dort, wo alljährlich die Kultveranstaltung „Fastnacht in Franken“ stattfindet, hieß Bürgermeister Jürgen Götz die jungen Frauen herzlich willkommen. Nach einem kurzen Blick auf und hinter die Bühne ging es dann auch schon weiter.

4. Station: Weingut Christine Pröstler (bewerberinnentour2017_0016/17)

Nach einer kurzen Mittagspause ging es für die königliche Reisegruppe in den Spessart. Ihren ersten Stopp legten die drei Damen zusammen mit Weinkönigin Christina Schneider in Retzbach (Lkr. Main-Spessart) im Weingut Christine Pröstler ein. Von der studierten Oenologin, die zu den neuen erfolgreichen Winzerinnen des Landes gehört, erfuhren Alisa, Miriam und Selina, dass auch sie 2001 nach der Fränkischen Weinkrone gegriffen hatte. Begeistert berichtet die Winzerin über ihren beruflichen Werdegang, ihre Aufenthalte in Südafrika und Neuseeland, und den mutigen Schritt zum eigenen Weingut im Jahr 2011. Nach einem Rundgang durch das neue und moderne Weingut hatten die Bewerberinnen noch die Gelegenheit mit einem Grauburgunder, einen Weißburgunder und einem Riesling, einige Weine aus dem jungen und dynamischen Weingut zu verkosten.

5. Station: Büttnerei Aßmann in Eußenheim (bewerberinnentour2017_0019/21 )

Vorletzte Station der Bewerberinnenrundfahrt war die Büttnerei Aßmann in Eußenheim. Bei einem Rundgang durch die neue Produktions- und Lagerhalle in der Bahnhofstraße informierte Andreas Aßmann über die Feinheiten der Fassherstellung. Dabei erfuhren die drei Damen, dass man bei Aßmann vor allem auf Eichenholz aus dem heimischen Spessart setze, dass das Holz vor Verarbeitung mindestens drei Jahre gelagert werden müsse und welche Schritte bis zum fertigen Holzfass nötig seien. Außerdem gab es Informationen zu den unterschiedlichen Fassgrößen und deren Volumina.

6. Station: Weingut Klaus Höfling in Eußenheim (bewerberinnentour2017_0023/24)

Abgerundet wurde die diesjährige Rundreise durch einen Besuch im Weingut Höfling ebenfalls in Eußenheim, wo die königliche Reisegesellschaft von Klaus und Miriam Höfling mit einer zünftigen Heckerbrotzeit und erlesenen Weinen empfangen wurden. Dazu gab es von Weingutschef Klaus Höfling Informationen aus erster Hand. Ausführlich berichtete er über die Entwicklung des ursprünglich landwirtschaftlichen Gemischtbetriebes, der mit dem Jahrgang 1988 in die eigene Weinvermarktung gestartet ist und heute rund 18 Hektar Rebfläche bewirtschaftet. Mit einem Blick durch den Verkaufsraum lässt sich sehr schnell feststellen, dass das Weingut Höfling zu den aufstrebenden und erfolgreichen Weingütern in Franken gehört – denn zahlreiche Urkunden, Medaillen, Ehrenpreise und Best-of-Gold-Auszeichnungen sprechen für sich und betonten, dass nur das Beste vom Besten in die Flasche gefüllt wird. Wie innovativ das Weingut ist, zeigt auch die Tatsache, dass man bei Höfling seit Anfang an auf den „neuen“ Bocksbeutel PS setzt.

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