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„Franken kulinarisch“

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Diese Aufgabe hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ausgesprochen gerne übernommen, zumal ihm als Vorsitzender des Tourismusverbands Franken regionale Gastlichkeit besonders am Herzen liegt: Bei einer kleinen Feier im Schalander der Tucher Brauerei hat er die diesjährigen Preisträger der Aktion „Franken kulinarisch“ ausgezeichnet.

Geehrt wurden sieben – zumeist Familienbetriebe – aus der Metropolregion, die sich in herausragendem Maße für qualitativ hochwertige einheimische Lebensmittel oder außergewöhnlich große Gastlichkeit engagieren. Sie trafen bei der Feier auf eine illustre Runde. Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein war ebenso gekommen wie Komödiant Volker Heißmann, Frankens Weinkönigin Silena Werner oder Olaf Seifert, Geschäftsführer des Tourismusverbands Franken.

Die Touristiker sind es auch gewesen, die vor rund 20 Jahren „Franken kulinarisch“ mit ins Leben gerufen haben. Vor fünf Jahren hat dann das Monatsmagazin „Metropol News“ mit Verlegerin Elke Eschenbacher die Durchführung der Preisverleihung übernommen. Ihr sei es ein Anliegen, betonte Eschenbacher, herauszustellen, welch große Leistung unzählige heimische Betriebe Tag für Tag vollbringen und ihnen dafür Anerkennung auszusprechen.

Ein Preis geht nach Mühlhausen

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“ Er habe den Spruch zwar nicht erfunden, aber er könnte von ihm stammen, „wie man vielleicht sieht“, meinte Schirmherr Joachim Herrmann schmunzelnd.

Einem der Preisträger begegne man, wie Herrmann in seiner humorvollen Rede sagte, in der Region schon fast auf Schritt und Tritt – dem Metzgermeister Ludwig Walk, der inzwischen neben dem Stammsitz in Mühlhausen 23 weitere Fachgeschäfte betreibe. Wenn er sich selbst, so Herrmann, erlaube, in München einmal zu sagen, dass es woanders sehr gute Weißwürste gebe, „führt das zu schwierigen Reaktionen“.

Weithin bekannt sind auch die Produkte des Preisträger-Paares Anne Feulner und Klaus Hammelbacher. Sie sind die Geschäftsführer der Maintal-Konfitüren, zu deren Sortiment die Bio-Marke „Annes Feinste“ zählt.

Urkunden bekamen außerdem Thomas Schmidt, der in Katzwang mit seiner Familie eine „typische fränkische Schäuferla-Wirtschaft“ betreibt, Marcus Förster (Kaffee-Experte bei Mr. Bleck), Ulrike Krafft (eine stets gut gelaunte Marktfrau auf dem Nürnberger Hauptmarkt), Josef Maiser (Chef der Novina-Hotelgruppe) und Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes.

Daran, dass sich der fränkische Tourismus so hervorragend entwickelt, sagte Herrmann, hätten Menschen wie die Preisträger einen ganz erheblichen Anteil. Franken punkte nicht nur mit herrlicher Landschaft, sondern die Region habe auch Feinschmeckern viel zu bieten. „In Wirtshäusern oder Restaurants, in Bierkellern und Weinstuben lässt es sich hier aufs Beste genießen.“ Voraussetzung dafür seien nicht nur die hervorragenden Gastwirte, sondern auch und vor allem „die ausgezeichneten Winzer und Bierbrauer, die Metzger und Bäcker. Ihnen verdanken wir, wenn‘s richtig schmeckt!“

Touristen werden angelockt

Das wüssten nicht nur Einheimische zu schätzen, das locke Touristen aus aller Herren Länder an. Für sie sei es immer wieder ein unvergessliches Erlebnis, Franken auch kulinarisch zu entdecken.

Franken stehe zudem gleichermaßen für Bier- und Weingenuss. Nirgendwo anders in Europa sei die Brauereidichte derart hoch. Und Frankens Winzer hätten es geschafft, sich einen „ganz starken Ruf“ zu erarbeiten. Ihn, so Herrmann, freue vor allem, dass in vielen Betrieben eine junge, sehr engagierte Generation nachwachse.

Die Preisträger mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Foto: Metropol News
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