logo
Startseite ›  Erlebnis Frankenwein ›  Aktuelles_Detail

Frankens erste Wein-Oase

0 Kommentare

Im März haben Verena Huppmann-Baumann (35) und ihr Mann Andreas Baumann (32) in Würzburg-Heidingsfeld ihre „Wein-Oase“ eröffnet. Spielt in einer Wüsten-Oase das Wasser eine bedeutende Rolle, so ist es in Heidingsfeld der Wein, der im Mittelpunkt steht.

Beim Arbeiten im Weinberg ist Andreas Baumann dieser Name für die neue Vinothek und Häckerwirtschaft in den Sinn gekommen. „Die Gäste sollen hier in unserer Wein-Oase den Alltag vergessen und ein paar schöne Stunden verleben. Der Stress bleibt draußen, hier drinnen gibt es Erholung,“ berichtet Andreas Baumann.

Schon früh stand für die ehemalige Heidingsfelder Weinprinzessin (2002 - 2004) Verena Huppmann fest, dass sie Winzerin werden möchte: „Für mich gab es nie etwas Anderes. Es war meine eigene Entscheidung, ich bin niemals dazu gedrängt worden. Wenn man nicht dahintersteht, kann man diesen Beruf nicht ausüben“. Mit Andreas hat sie einen Lebenspartner gefunden, der ihre Liebe zum Wein und Weinbau teilt. Der gelernte Weinküfer stammt aus Bullenheim und arbeitet an drei Tagen in der Woche als Kellermeister bei der Winzergemeinschaft Franken (GWF), wo auch der Wein für die Wein-Oase ausgebaut wird.  

Mit 8,5 Hektar Rebfläche war durchaus schon mal die Überlegung da, ein Weingut zu gründen. Letztendlich fiel aber die Entscheidung, Vereinbarungswinzer der GWF zu werden. Somit pflegt die Winzerfamilie ihre Weinberge selber, liefern aber im Herbst die Trauben an die Genossenschaft, die die Weine dann nach den Wünschen der beiden Winzermeister ausbaut und mit deren eigenen Etikett versieht. Die Vermarktung der Weine erfolgt komplett in der „Wein-Oase“.  

Bei ihrem neuen Schmuckstück haben die Bauherren viel Wert auf einheimische Materialien gelegt. Eiche und Muschelkalk wurden verwendet, die Fassade mit Bruchsteinen verkleidet. Ein absoluter Hingucker ist das „Tonnendach“ über dem Gastraum. Gewölbte Holzlatten vermitteln hier den Eindruck eines Fasses. Im Frühjahr und im Herbst ist von Donnerstag bis Sonntag Häckerwirtschaft angesagt, in der übrigen Zeit werden die Räumlichkeiten für Weinproben und Feiern genutzt. Neben der Vinothek entstand das Wohnhaus der jungen Familie sowie eine Ferienwohnung.

Besonders stolz sind die Huppmanns auf ihre Wein-Spezialitäten wie der Würzer aus der Lage Randersackerer Teufelskeller oder der Cabernet Sauvignon aus dem Randersackerer Sonnenstuhl. Auch der „RosaRot“ (Domina Rosé Kabinett) aus dem Weinbergsprojekt, das Verena Huppmann-Baumann mit den Auszubildenden des Hotel- und Gaststättenverbandes durchgeführt hat, wird hier verkauft. Ergänzt wird das vielfältige Weinangebot durch hauseigene Brände und Liköre, für die Vater Stephan Huppmann verantwortlich ist.  

Kommentare
Kommentar abgeben:



Ich bin damit einverstanden, dass diese Informationen elektronisch gespeichert werden.*
Zurück