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Interessengemeinschaft „Alter Fränkischer Satz“

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Zum Winzertreffen mit anschließender öffentlicher Weinprobe hatte die Interessengemeinschaft „Alter Fränkischer Satz“ in die Greising-Säle nach Würzburg eingeladen. Ihr Vorsitzender Josef Engelhart, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), gab einen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr und die Planungen für die kommende Zeit. „Auf rund acht Hektar steht der „Alte Fränkische Satz“ in Franken. Die Fläche nimmt langsam, aber stetig zu. Es wird immer mal wieder ein alter Weinberg entdeckt, aber es kommen auch Neuanpflanzungen hinzu“, berichtete Engelhart. Auf dem Landesgartenschaugelände in Würzburg soll der „Alte Fränkische Satz“ ebenfalls angepflanzt werden. Gerd Sych, Slow Food Hohenlohe-Tauber-Mainfranken, stellte im Anschluss die neue Website vor, die inzwischen am Netz ist. Unter www.alter-fraenkischer-satz.de gibt es eine Fülle von Informationen rund um den „Alten Fränkischen Satz“ und seine Erzeuger.

Während die Weinberge heute überwiegend sortenrein angepflanzt werden, war es früher üblich, einen gemischten Satz anzupflanzen. Den größten Anteil am „Alten Fränkischen Satz“ bilden der Weiße Elbling und die Silvanervarietäten Grüner, Gelber, Roter und Blauer Silvaner. Hinzu kommen Gewürztraminer, Gelber Traminer, Weißer und Roter Gutedel, Gelber Muskateller, Weißer Burgunder und Spätburgunder. Zu den historischen Rebsorten gehören Adel- und Vogelfränkisch, Kleinberger, Heunisch, Hartblau und Süßrot. In vielen dieser alten Weinberge ist heute noch Handarbeit angesagt, denn sie sind häufig sehr eng bepflanzt und liegen oftmals auch noch in extrem steilen Lagen.  

Nach den Worten von Josef Engelhart bringt der „Alte Fränkische Satz“ sehr individuelle und authentische Weine hervor, die sehr gute Terroiranzeiger sind. Die Weine seien vielschichtig und facettenreich in der Aromatik sowie komplex im Geschmack.

Bei der Weinprobe konnten die rund 60 Weinfreunde neben den Weinen aus Franken auch den „Wiener Gemischten Satz" verkosten. Im Bild Gerd Sych (l.), Slow Food, und Josef Engelhart (r.), LWG. Foto: Gabriele Brendel
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