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Zehnter „magischer Ort des fränkischen Weines“ in Frickenhausen eröffnet

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Jetzt sind es zehn! Zehn „magische Orte des Frankenweins“! Bei strahlendem Sonnenschein wurde in der Frickenhäuser Weinlage Kapellenberg der neue Aussichtspunkt mit einem Festgottesdienst und einer Feierstunde würdig eröffnet. “Die Wahrheit liegt im Wein – Wein segnet“ steht in großen Lettern auf den weithin sichtbaren Fahnen. Oberhalb der 1699 errichteten Valentinuskapelle - mitten in den Weinbergen – ist es ein idealer Platz, um sich mit dem Thema „Wein & Bibel“ zu beschäftigen.

Der Designer Michael Ehlers aus Reichenberg hat für den magischen Ort das Kunstwerk „Das Abendmahl im Weinberg“ geschaffen. Es ist eine Neuinterpretation von Leonardo da Vincis „Abendmahl“ aus Kortenstahl auf einem Altar aus Frickenhäuser Muschelkalk mit den beachtlichen Ausmaßen von 6 m x 2,5 m. Zu sehen sind Jesus und die zwölf Apostel beim Abendmahl vor seiner Kreuzigung. Hinzu kommen sechs Themenstelen entlang der Kapellensteige, die sich dem Thema Wein und Glaube widmen. Der Platz hoch über den Weinbergen lädt ein – wie bei der Eröffnung - Gottesdienste unter freiem Himmel zu feiern, aber auch zum Brotzeitmachen, zum Genießen und Innehalten. Von hier oben reicht der Blick weit ins Maintal.  

„Mir fällt heute ein Stein vom Herzen, der so groß ist wie der Stein, den wir letztes Jahr den Berg hochgezogen haben. Hier ist ein wirkliches Kunstwerk gelungen, die Wahl des Standortes hätte nicht besser sein können“, sagte Frickenhausens Bürgermeister Reiner Laudenbach und bedankte sich bei allen Sponsoren, ohne die das Projekt nicht realisierbar gewesen wäre. Den Grundstein für das Kunstwerk, also den ersten Steinblock, hatten die Frickenhäuser im vergangenen Jahr gemeinsam mit Helfern aus den benachbarten Ortschaften gelegt. In einer aufsehenerregenden Aktion hatten mehr als 100 Helfer den 3,5 Tonnen schweren Findling mit Seilen und reiner Muskelkraft die Kapellensteige hinaufgezogen.

Auch der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Dr. Hermann Kolesch, der das ‚terroir f‘-Konzept initiiert hat, ist vom neuen magischen Ort begeistert und freut sich, dass Franken nach den Gästeführern „Weinerlebnis Franken“ mit den „terroir f“-Aussichtspunkten gerade eine weitere Erfolgsgeschichte im Weintourismus schreibt.

„Heimat ist ganz wichtig. Es ist ein Ort, an dem man Kraft schöpfen und auftanken kann“, sagte Landtagspräsidentin Barbara Stamm in ihrer Festrede. Natur, Kultur und Wein, aber auch die Menschen seien dabei ganz wichtig. „Altes und Neues wird hier oben ideal miteinander verbunden. An diesem Ort kann man die Seele baumeln lassen. Er gibt uns Kraft“, so Barbara Stamm.

Unter den zahlreichen Ehrengästen und Besuchern waren auch die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder von der Mosel und die Deutschen Weinprinzesssinnen Mara Walz aus Württemberg und Christina Schneider aus Nordheim (Franken), die gerade auf ihrer DeutschlandTour in Franken zu Gast waren.

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